„Der Musikverein“ – Workshop mit Alexandra Link

2-tägiger Workshop 28.08. und 29.08.2021

Der Musikverein – Wege und Möglichkeiten für die Zukunft ist für alle interessierten Musiker gedacht. Es geht um Öffentlichkeitsarbeit, Imagewerbung, Mitglieder finden und binden und viele weitere spannende Themen rund um den Musikverein. Als Referentin haben wir Alexandra Link gewinnen können, die bereits seit Jahren erfolgreich auf dem Gebiet arbeitet und einen eigenen Blog (www.blasmusikblog.com ) und Kulturservice (http://kulturservice.link/) hat.

Der 2-tägige Workshop findet am 28.08. und 29.08. im kleinen Saal des Helbachhauses in Seevetal statt. Neben vieler interessanter Themen wird auch ein Austausch mit der Referentin und den Teilnehmern nicht zu kurz kommen.

Anmeldeschluss ist der 15.08.2021.

Anmeldungen unter Fachwart.Musik@kmv-stade.de an.

Download der Ausschreibung

Wer eine Übernachtungsmöglichkeit braucht, dem empfehlen wir gerne Möglichkeiten.

Minister Thümler spricht Dank und Respekt für musikalisches Ehrenamt aus

Offener Austausch in Videokonferenz mit dem Niedersächsischen Musikverband e.V.

Hannover/Wingst (rd.) Für die Amateurmusik in Niedersachsen ist die Pandemie eine große Herausforderung. Die gesamte musikalische Sommer- und Herbstsaison ist ausgefallen und durch den erneuten Lockdown sieht es für die normalerweise anstehenden Auftritte in der Vorweihnachtszeit und die folgenden Neujahrskonzerte nicht möglich. Wenngleich momentan niemand an der Situation wirklich etwas ändern kann, helfen moralisch und unterstützend der Austausch und das Gespräch. Der Niedersächsische Musikverband e.V. (NMV) bekam die Gelegenheit,  eine Videokonferenz mit dem Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, durchzuführen, um sich in einem offenen und vertrauensvollen Dialog zur aktuellen Situation auszutauschen.

Rund 30 Teilnehmer, auch aus anderen Verbänden, die sich vor Kurzem zur „Interessengemeinschaft Amateurmusik“ in Niedersachsen zusammengeschlossen haben, nutzten die Gelegenheit, mit dem Minister über Fragen der Wertschätzung, Fördermöglichkeiten, die für die Verbände existentiellen Weiterleitungsmittel sowie die Zukunft der Amateurmusik zu sprechen.

Der Minister zeigte sich in der Konferenz, die vom NMV-Präsidenten Ralf Drossner moderiert wurde, sehr offen und bat um Verständnis, dass die Ausweitung der Corona-Verordnungen um weitere Interessensgruppen wie die Amateurmusik nicht angestrebt wurden, weil die seitenlangen Dokumente eher schlanker und verständlicher werden sollten.

Zu den Weiterleitungsmitteln sicherte Thümler zu, dass die Mittel aus 2020 für die Maßnahmen, die wegen der Pandemie erst 2021 durchgeführt werden, übertragen werden können. Für 2021 gab es aber auch die offene, wenngleich enttäuschende Aussage, dass die bisherigen Weiterleitungsmittel gesichert seien, aber wegen der aktuellen Situation momentan nicht erhöht werden können. In Bezug auf die Gestaltung der sehr umfassenden Weiterleitungsmittelverträge versprach der Minister eine finanzrechtliche Prüfung und sicherte zu, dass die Vereinbarung für die Übertragung der Weiterleitungsmittel von 2020 auf 2021 noch in diesem Jahr zum Abschluss kommen wird. Diese Aussagen wurden durch den zuständigen Referatsleiter des MWK, Detlef Lehmbruck, der ebenfalls an der Videokonferenz teilnahm, gestützt.

Die Zusammenarbeit zwischen Ganztagsschulen und Amateurmusikvereinen wird vom Ministerium ausdrücklich begrüßt und durch das Programm „Hauptsache Musik“ gestützt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Videokonferenz war die Darstellung der Zusammenarbeit des Ministeriums mit Stiftungen und anderen Förderquellen. In der aktuellen Situation ist es aber leider so, dass die großen Landesstiftungen Bingo-Umweltstiftung und Lotto-Sport-Stiftung für die Belange des NMV ohnehin nicht in Frage kommen und die Stiftung Niedersachsen zwar rund 200 Kultur- und Musikprojekte fördert, sich aber selbst die Beschränkung auf zeitgenössische klassische Musik auferlegt haben. Auch die Klosterkammer Hannover, die von Minister Thümler als potentielle Stiftungsquelle genannt wurde, kommt für die Amateurmusik ebenfalls eher nicht in Frage.

Zum Thema Schaffung von Probenräumen verwies der Minister auf verschiedene Investitionsprogramme, die von Vereinen mit bis zu drei Vollzeitstellen in Anspruch genommen werden können, die in bauliche Maßnahmen oder Veranstaltungstechnik investieren wollen. Weitere Informationen zu einzelnen Projekten dazu können über die Landschaftsverbände oder direkt im Ministerium in Erfahrung gebracht werden.

In der Frage seiner persönlichen Sicht auf die Amateurmusik und ihrer Entwicklung brachte Minister Thümler seinen Dank und Respekt an alle Ehrenamtlichen zum Ausdruck, die gerade in diesen Zeiten in der Verbandsarbeit einen sehr schweren Stand haben. Die Einflussmöglichkeiten der Amateurmusik in die politischen Entscheidungsebenen sind sehr gering. Der Minister ist sich durchaus bewusst, dass die Maßnahmen wie Verbot von Proben und Gruppen-Ausbildungsarbeit für alle Beteiligten noch mal eine besondere Herausforderung sind, aber er ist sehr froh, dass im zweiten Lockdown die Musikschulen nicht komplett geschlossen wurden. Für wenig Verständnis sorgt in der weiteren Diskussion der Konferenzteilnehmer die Abgrenzung zwischen Musikschulen und Musikvereinen für den Proben- und Ausbildungsbetrieb, die im Einzelfall von den zuständigen Gesundheitsämtern zu entscheiden sind und im Zweifelsfall aus den geltenden Kontaktbeschränkungen abzuleiten sind. Auf die Entscheidungen des Gesundheitsministeriums, die die Bundesverordnung auf Landesebene umsetzt, hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur ebenso wenig Einfluss wie auf die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte, die autark für sich entscheiden. Gerade die Untersagung der musikalischen Früherziehung im prägenden Kindergartenalter birgt Gefahren, dass sich zukünftig weniger Menschen kulturell engagieren, aber der Schutz der Gesundheit muss aktuell natürlich einen höheren Stellenwert haben.

Die Videokonferenz war insgesamt geprägt von großer Wertschätzung und Respekt vor dem Ehrenamt. Minister Thümler appellierte an alle Anwesenden, in ihrem Engagement durchzuhalten und weiterhin die Musikerinnen und Musiker zu motivieren, am Instrument zu bleiben. Er brachte auch offen zum Ausdruck, dass die aktuelle „Durststrecke“ auch im kommenden Jahr noch einige Zeit andauern wird, bis die entsprechenden Impfungen flächendeckend durchgeführt worden sind.

Online Seminar – Arbeiten mit Verein24.de (WOM)

Am 30. November um 19:30 Uhr laden wir alle Interessierten zu einem Online Seminar rund um das Online-Tool „Verein24“ ein. Das Seminar ist kostenlos, es bedarf aber einer Registrierung. Der Link ist unten zu finden.

Im dem Kurs geht es um die wichtigen Einstellungen und Eintragungen die vorzunehmen sind. Auch werden wir uns mit allen weiteren Funktionen, die diese Oberfläche bietet beschäftigen. Dazu zählen die Berichte, Ehrungen, das Thema Datenschutz und mehr.

Registrieren Sie sich bitte für das Datum und die Uhrzeit, die Ihnen am besten passen:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_LOO1lNThSP6ZTlBkKUopEQ

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Webinar.

Sprecher

    Hans-Hinrich Sahling KMV Stade


2. virtueller KMV Musikerstammtisch 1. Dezember 2020

Nachdem wir am 2. November erfolgreich mit dem 1. KMV Stammtisch in diesem Format gestartet sind, laden wir euch nun zu unserem nächsten virtuellen Treffen wieder herzlich ein. Wir werden einen Blick auf die gültigen Corona-Regeln werfen. Außerdem konnten wir den Bildungsreferenten des Kreisjugendringes Stade für ein kurzes Impulsreferat gewinnen. Er wird sich mit uns um das Thema „Mitglieder Motivation“ unterhalten. Jeder interessierte Musiker und natürlich auch alle anderen sind herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Euch.
Eure KMV Stade

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/88940776943?pwd=UVpCbklyZXcxc3ZKMjk3NFN0UEJYZz09

Meeting-ID: 889 4077 6943
Kenncode: 650099
Schnelleinwahl mobil
+496938079883,,88940776943# Deutschland
+496950502596,,88940776943# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 69 3807 9883 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 30 5679 5800 Deutschland
Meeting-ID: 889 4077 6943
Ortseinwahl suchen: https://us02web.zoom.us/u/kuoS208Rc

D Prüfungen erfolgreich bestanden

Trotz Corona haben sich am Samstag 16 junge Musiker und Musikerinnen der D Prüfung gestellt. Um diese unter den geltenden Hygieneegeln durchführen zu dürfen, haben wir hierfür Räumlichkeiten im Landhotel „Zur Eiche“ genutzt.

Unsere Fachleiterin Katharina Schiwek hatte wie in den Jahren davor die Organisation der Prüfung durchgeführt. Ihr Zeitplan war so aufgestellt, das sich Teilnehmer nicht trafen. Auch war für genügend Desinfektionsmittel gesorgt, so dass der Tag problemlos ab lief.

Das KMV Team: v.l. Katharina Schiwek, Ingo Kiel, Kathleen Petersen

Die Prüfung wurde von den Landesprüfern Floris Freudenthal und Ralf Drossner abgenommen. Alle 16 Teilnehmer haben bestanden. Da wir auf Grund der anhaltenden Pandemie leider keine Abschlussveranstaltung durchführen durften, bekommen die Teilnehmer nun im Nachgang ihre Nadel und Urkunden zugeschickt.

Landesprüfer: v.l. Ralf Drossner, Floris Freudenthal

Nicht alle Teilnehmer des diesjährigen D Lehrgangs haben die Möglichkeit genutzt an dieser Prüfung teilzunehmen. Diese können dieses aber bei der nächsten Möglichkeit nachholen.

Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) fragt nach angekündigter Finanzhilfe für die Kultur

Quelle: http://www.nds-musikverband.de, Ralf Drossner (ralfdrossner) am 23.04.2020

In einem offenen Brief an den Niedersächsischen Ministerpräsidenten und an die Abgeordneten der Fraktionen der SPD, CDU, Grüne und FDP fordert der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) 10 Mio. EUR für Kulturvereine und zusätzlich Mittel für die Unterstützung der freien Kulturschaffenden.

Laut § 6 der Landesverfassung heißt es: „Das Land, die Gemeinden und die Landkreise schützen und fördern Kunst, Kultur und Sport.“ Die Kultur darf auch deshalb in der jetzigen Ausnahmesituation nicht einfach sich selbst überlassen werden – dann wird es sie an vielen Stellen in einem halben oder ganzen Jahr nicht mehr geben.

Download des offenen Briefes

Musikvereine in Coronazeiten

Die Corona-Epedemie hat die Musikvereine jetzt schon seit gut 3 Wochen lahm gelegt. Ein normaler Probenbetrieb ist nicht mehr möglich und auch die Nachwuchsausbildung ist in gewohnter Form fast nicht mehr machbar. Einige Vereine arbeiten hier bereits online um überhaupt einen einigermaßen Vereinsbetrieb aufrecht erhalten zu können.

Auch wenn es nur eine Hilfskrücke darstellt, bieten doch Plattformen für Videokonferenzen eine Möglichkeit gemeinsam zu musizieren oder Instrumentalunterricht zu geben. Wir daher hier einmal versucht einige Anbieter solcher Dienste zusammen zu tragen.

In dem Menue Service/Corona sind die Infos zusammengefasst.

6. Kreismusikfest verschoben ins nächste Jahr

Aus den Aktuellen Gründen haben wir entschieden das 6. Kreismusikfest das am 30. Mai unter der Schirmherrschaft des Ministers Herrn Dr. Bernd Althusmann in Seevetal stattfinden sollte zu verschieben. Wir werden nun einen Termin in 2021 suchen. Die neuen Ausschreibungen werden dann rechtzeitig verschickt.

Bis dahin bleibt alle gesund

Kampf gegen Cororona-Virus: Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen verboten

Der Landkreis Stade verbietet zur Eindämmung der Erkrankung Covid-19, die durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht wird, alle Veranstaltungen, an denen mehr als 50 Personen teilnehmen.

wappen-web-2016 © Landkreis Stade© Landkreis StadeEine entsprechende Allgemeinverfügung hat Landrat Michael Roesberg am Montag unterzeichnet. Bisher galt eine entsprechende Regelung nur für Großveranstaltungen.

Nun gehen die Fachleute davon aus, dass die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus auch bei kleineren Veranstaltungen ab 50 Personen nicht effektiv verhindert werden kann. Ziel der Verfügung ist es letztlich, die Ansteckung einer größeren Zahl von Menschen zumindest zu verzögern.Die Verfügung gilt für öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen. Ein Verstoß gegen die Anordnung kann mit empfindlichen Bußgeldern bestraft werden.

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut

Landes-Delegiertentagung am 14. März 2020 in Buxtehude

Landes-Delegiertentagung am 14. März 2020 in Buxtehude:

Absage wegen Corona
Präsidium entscheidet: Gesundheit geht vor Ehrenamt ­
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Liebe Leser*innen, liebe Musiker*innen,
 
nach intensivem Meinungsaustausch im Vorstand haben wir nun leider beschliessen, die diesjährige Landesdelegiertentagung am 14. März 2020 in Buxtehude-Hedendorf komplett abzusagen.

Das vermehrte Auftreten von Verdachtsfällen im Landkreis Stade, etliche Teilnehmerabsagen aus gesundheitlichen Gründen und mögliche Ansteckungsgefahren durch das CORONA-Virus während einer Veranstaltung auf engem Raum haben uns zu diesem konsequenten Entschluss geführt, um die Delegierten keinen gesundheitlichen Gefahren auszusetzen.

Damit folgen wir der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes, Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen zur Zeit nicht durchzuführen.

Wir warten die Entwicklung ab und hoffen, unsere Landesdelegiertentagung im Verlauf des Jahres durchführen zu können.

Sämtliche mit der Planung und dem Programm befassten Personen zeigen vollstes Verständnis für diesen Entschluss.

Zu den Stornokosten und Erstattungen können wir heute noch keine Aussagen machen.

Wir hoffen auch auf euer Verständnis für diese Maßnahmen.

Mit musikalischen Grüßen
– und bleibt gesund,

 
Ralf Drossner
Präsident NMV